Vita Cola

Die Cola-Marke Vita Cola wurde 1958 in der damaligen DDR entwickelt und sollte der Bevölkerung eine einheimische koffeinhaltige Limonade anbieten, da der Bezug von Coca Cola auf Grund der schlechten Devisenlage nicht möglich war. Hans Zinn lehnte sich als Mitarbeiter der Chemiefabrik in Miltitz mit dem Rezept für die Vita Cola zwar eng an amerikanische Cola-Marken an, er führte jedoch einige zusätzliche Bestandteile wie Zitrusöl und Vitamin C in die Rezeptur für die neue Cola ein.

Die Bevölkerung der DDR nahm die Marke Vita Cola sehr gut an, so dass alsbald die lizenzierte Herstellung der Brause in verschiedenen Brauereien ihren Anfang nahm - wobei der Grundstoff ausschließlich in Miltitz produziert werden durfte. Nach der Wende wurde die Produktion der Vita Cola zunächst eingestellt, da die Bevölkerung Ostdeutschlands nun überwiegend Westmarken zu kaufen wünschte.

Bereits 1994 übernahm jedoch die Mineralwassermarke Thüringer Waldquell die Rechte an Vita Cola und brachte das Getränk wieder in Umlauf. Vita Cola wurde sehr schnell sowohl im Osten als auch im Westen wieder zu einer Kultmarke. Ihre Konsumenten schätzen an ihr besonders, dass sich der Geschmack der Vita Cola von anderen Cola-Getränken durch die Verwendung von Zitrusfrüchten bei der Herstellung stark abhebt. Die relativ neue Sorte Vita Cola Schwarz unterscheidet sich vom Original durch das Weglassen der Zitrusfrüchte, wodurch sie ähnlich wie herkömmliche Cola-Getränke schmeckt. Zusätzlich gibt es die Sorten Vita Cola Zuckerfrei und Vita Cola Mix sowie die Vita Limo als reine Limonade.