Spreewälder Gurken

Wenn im Spreewald die Zeit der Gurkenernte gekommen ist, dann bricht über die ganze Region ein wahrer „Gurken-Tsunami“ herein. Die Gurke ist ein echtes Synonym für den landschaftlich so wunderschönen Spreewald, der zu einem immer beliebteren Urlaubsziel wird.

Die Erfolgsgeschichte der Spreewälder Gurken geht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, sie wurden besungen, von Dichtern gelobt, von Schriftstellern in Büchern verewigt – Spreewälder Gurken sind heute eine echte Genusslegende.

Die Natur hat dem Spreewald und seinen Gurken die allerbesten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Anbau geschaffen. Der größte Teil der Gurken wird im Biosphärenreservat Spreewald angebaut, auf immer feuchten Böden und von wertvollstem Humus verwöhnt. Das sind beste Voraussetzungen für ein ideales Gurkenwachstum, die in der Tat fast von alleine wachsen – und das in riesigen Mengen. So wundert es nicht, dass es selbst zu DDR-Zeiten niemals zu Gurken-Lieferengpässen kam. Die Menschen damals sagten: "Auf die Spreewaldgurken kann man sich verlassen!“

Das Geheimnis des unverwechselbaren Geschmacks ist jedoch der Sud, in dem die Spreewaldgurken erst zu dem werden, was sie so beliebt machen: als „Saure Gurken“, „Gewürzgurken“ oder als „Senfgurken“ und in vielen anderen Varianten. Der Markenname "Spreewälder Gurken“ ist zwischenzeitlich in der gesamten EU geschützt.

Es gibt im Spreewald zahlreiche Betriebe die Gurken anbauen und mit streng geheimen Rezepturen im Wettbewerb stehen. Davon profitieren die Verbraucher, denn je nach Produktionsbetrieb schmeckt jede Gurke anders. Einer der wichtigsten Gurkenproduzenten befindet sich in der heimlichen Gurkenhauptstadt Golßen, wo sich der Großbetrieb "Spreewaldkonserve Golßen GmbH" befindet und Interessierte die Möglichkeit haben, an Betriebsführungen teilzunehmen.

Wie in vielen Betrieben im Spreewald werden auch bei Spreewaldkonserve Golßen GmbH neben Gurken weitere Gemüsesorten sowie zahlreiche Obstsorten von hoher Qualität verarbeitet.