Konserven vom Spreewaldhof

Sie sind nicht nur im Spreewald begehrt – die traditionellen Spreewälder Gurken der Spreewaldkonserve Golßen GmbH. Der Gurkenanbau im Spreewald kann auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Guter Boden, ausreichende Feuchtigkeit und überdurchschnittlich viele Sonnenstunden sind typisch für diese Region und erweisen sich als optimale Bedingungen für das Wachstum der Gurken. Die Frauen der Spreewaldbauern ersannen im Lauf der Zeit immer neue Rezepte, um die Ernte für die lange Winterzeit haltbar zu machen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahre 1946, gründeten die Unternehmer Friedewald und Donath die „Spreewaldkonserve“, eine Fabrik zur Herstellung von Obst-, Gemüse- und Sauerkonserven. Bereits 1951 wurde der Betrieb verstaatlicht und war nun der VEB Spreewaldkonserve Golßen. Die Konserven aus Golßen waren in der gesamten DDR heiß begehrt, die Gewürzgurken aus dem Spreewald gehörten in den Läden zur so genannten Bückware, weil sie nie für alle Kunden reichten.

Mit der Wende änderte sich plötzlich alles. Aus dem Volkseigenen Betrieb wurde die Spreewaldkonserve Golßen GmbH. Die Konserven wurden nach den gleichen Rezepturen und mit der gleichen Kompetenz wie in den Jahren zuvor gefertigt, aber der Absatz erwies sich als problematisch. Ein glücklicher Zufall führte Katrin Seidel und ihren Bruder Konrad Linkenheil, deren Familie eine traditionsreiche Obstkonservenfabrik am Niederrhein führt, in den Spreewald. Sie suchten nach einer Fabrik zur Herstellung von Apfelkompott und entschlossen sich, die Spreewaldkonserve zu übernehmen. Sie erkannten das Potential der Spreewälder Gurken und behielten die feinen, traditionellen Rezepte der Region bei. Heute stellen 160 Mitarbeiter ein breites Sortiment bester Konserven her, aber die Spreewälder Gurken mit dem knackigen Biss sind unübertroffen.

Das rote Qualitätssiegel mit der Aufschrift „Original Spreewälder Gurken“ ist die

Gewähr dafür, dass die Gurken, die Zwiebeln, der Dill und die anderen Kräuter, die die Gurkenkonserven so schmackhaft machen, im Spreewald gewachsen und unmittelbar nach der Ernte nach Originalrezepten verarbeitet worden sind.